Casa Montaldo

Dörfer und Städtchen der Umgebung

Viele kleine, charmante Dörfer, in denen zwischen Mai und September zahlreiche Feste stattfinden, mit lokalen Spezialitäten und Weinen können entdeckt werden. mehr...

Zum Beispiel Bubbio: ein kleines Dorf römischen Ursprungs mit ca. 1000 Einwohnern. Vielerlei Gassen und Fassaden sind liebevoll restauriert worden. Teile der Kirche und des Castellos sowie das Municipio erfreuen sich frischer pastelliger Farben. Donnerstags abends verwandelt sich im Sommer das Dorf zum Spielfeld des ´Pallapugno´- der berühmte Ballsport dieser Region. Bekannt ist Bubbio für seine hervorragenden Amaretti von Cresta sowie die hausgemachte Nussnougatcreme der im Centrum liegenden Konditorei Andrea e Franco.

Außerdem gehören zu Bubbio zahlreiche Winzer, die zum Teile ihre Weine biologisch herstellen, eine kleine Käserei, die den berühmten Robiola von Roccaverano produziert sowie eine Azienda Agricola, die Mehl (intergrale, normal Typo 00, Maispolenta) noch nach einem alten bewehrten Verfahren herstellt.

Kurzum, Bubbio lädt ein, um dort durch die Gassen zu schlendern, die kleinen Lädchen zu entdecken und vielleicht eine Mahlzeit einzunehmen. Oder eben nur um einen schnellen Café an der Piazza zu schlürfen, die Dorfstimmung aufzuschnappen und die Straße entlang des Bormidaflusses weiterzufahren, um weitere Orte zu entdecken…

Die nächstgelegenen kleinen Städte sind der seit der römischen Zeit bekannte Kurort Acqui Terme mit seinen ca. 20.000 Einwohnern und das ligurische Cairo Montenotte mit knapp 14.000 Einwohnern. mehr...

Das Thermalbad von Acqui umschließt verschiedene bromsalzhaltige Schwefelquellen, zu denen auch die "bollente" gehört, die im Zentrum der Stadt mit einer Temperatur von 75° aus dem Boden sprudelt.

Neben den berühmten Thermalbädern hat Acqui einen sehr schönen, gepflegten alten Stadtkern, bietet zahlreiche Besichtigungsmöglichkeiten, wie den Domplatz aus dem 11 Jhd., den Dom mit Renaissanceportal, den Bischofspalast, das Schloss der Paleologhi/Stadtmuseum mit zahlreichen Resten aus römischer Zeit, die Basilika San Pietro aus dem 10.Jhd. und das Ufer des Bormida mit den suggestiven Resten des römischen Aquädukts.

Der wöchentliche Markt findet dienstags und freitags statt. Nicht zu vergessen sind die regionale Enoteca, die zahlreichen Delikatessläden, die hervorragenden Restaurants, das Schwimmbad und vor allem die Ruhe, die Acqui Terme ausstrahlt, wenn man bei Sonne nebst Palmen unter blauem Himmel auf der Piazza bei einem Espresso dem Wasser des Brunnens im Zentrum dieser mediterranen Stadt zuschaut - wie es plätschert.

Während eines Bummels durch den gemütlichen Ort Cairo Montenotte entdeckt man an zahlreichen Ecken historische Gebäude, überwiegend aus dem Mittelalter, Villen und Palazzi mit herrlichen Balkone, Terrassen sowie gut gepflegt Gartenanlagen. Der Ortskern bietet weitere Sehenswürdigkeiten, beispielsweise der faszinierende Marktplatz. Auch Wanderer werden hier glücklich, so bietet Cairo Montenotte einem wunderschöne Wanderwege, welche einen an Obstplantagen vorbei, durch Weinberge hindurch und an Olivenbäumen entlang führen.

Das Meer

Ligurien erstreckt sich als schmaler, durchwegs gebirgiger Landbogen zwischen dem Mittelmeer und dem ligurischen Alpen bzw. dem Apenin. Das Klima an der Küste ist ganzjährig mild, da die Küstenregion durch der Bergkette der ligurischen Alpen mit bis zu 2000 Meter hohen Bergen gegen Kaltluft aus dem Norden abgeschirmt ist. Oft kann man bis Mitte November im Mittelmeer baden, das dann noch Temperaturen knapp unterhalb der 20 Grad-Marke hat.
Im deutschen Sprachgebrauch hat sich der Begriff Italienische Riviera eingebürgert mit seiner Abfolge kleinerer, zum Teil mittelalterlicher Küstenorte mit ihren Stränden, kleineren Häfen und traumhafter Ecken, die es zu entdecken gilt. mehr...

Beispielhaft seine hier vier Orte bei Savona genannt, die von Montaldo aus relativ schnell zu erreichen sind.

Der kürzeste Weg von Montaldo zum Meer sind 39km, dann ist man in Varazze östlich von Savona. Neben Bauwerken aus dem Mittelalter faszinieren in dieser Stadt die nahe gelegene Riviera mit einem märchenhaften, etwa drei Kilometer langen Sandstrand und dazu die Uferpromenade. Zusätzlich wird man in Varazze zahlreiche Gärten und Grünanlagen finden, die eine wahre Augenweide sind.

Etwa 4 km in Richtung Savona liegt Celle Ligure, hier ist nicht nur der Ort sauber sondern auch das Wasser – bereits seit 1995 wird die Kommune jährlich mit der Blauen Fahne der Europäischen Union für gute Wasserqualität ausgezeichnet. Und gepflegt ist hier auch der Strand, an den sich eine wunderbare Strandpromenade anschließt.

Spotorno liegt westlich von Savona und ist schon lange ein beliebtes Reiseziel und wegen seines mildes Klimas auch im Winter sehr beliebt. Feiner Sand und kleine Kieselsteine bilden hier den über zwei Kilometer langen Strand. Im Zentrum Spotornos lässt es sich in schlängelnde Gassen zwischen alten in den typisch ligurischen Pastelltönen bemalten Häusern schön bummeln.

Das Meer vor Noli, 17 Kilometer westlich von Savona, erreicht nach dem Strand sehr schnell einige Meter an Tiefe. Bildhübsch ist die kleine Altstadt von Noli, die im Mittelalter errichtet wurde. Auf der Strandpromenade wird man gerne bummeln und den Ausblick über das Meer bis hin zur Insel Bergeggi genießen. Gepflegt und verlockend ist der Sandstrand in Noli, der allerdings nur einen Kilometer lang und nicht sehr breit ist.

Savona selbst, Hauptstadt der Provinz Savona, ist Heimat für rund 60.000 Einwohner, die überwiegend vom Tourismus und dem Hafen leben. Savonas Hafen ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Fähren im Mittelmeerraum. Hier gibt es auch viele Restaurants, die den fangfrischen Fisch anbieten.

Tagesausflüge

Schon für die vielen Sehenswürdigkeiten, Museen und Möglichkeiten zum Bummeln und Einkaufen lohnen sich Tagesausflüge in die größeren Städte der weiteren Umgebung.

Beispielhaft seien Turin (in gut anderthalb Stunden erreichbar), Alessandria und Genua (beide in jeweils einer Stunde erreichbar) genannt.

Nicht unerwähnt werden sollte bleiben, dass die französische Grenze mit dem Auto nur anderthalb Stunden und dann Nizza bzw. Monaco weitere 30 – 45 Minuten entfernt ist.

Turin

Turin erscheint eher bescheiden gegenüber Mailand und wird deshalb oft unterschätzt. Turin hat viel Sehenswertes, ist einladend und für Gourmets unbedingt eine Reise wert. mehr...

Turin wurde 1861 zur ersten Hauptstadt Italiens - sie nennt sich auch die Hauptstadt des Barocks. Barock und Jugendstil prägen die Architektur dieser Stadt. Es dominieren rechtwinklige, wie mit dem Lineal angelegte Straßenzüge (aus der Römerzeit), ockerfarbene Bürgerpaläste, lange Alleen. Auf nahezu jedem Platz steht ein in Bronze gegossener Held. Manche fühlen sich durch das Stadtbild meist mehr an Paris als an Rom erinnert.Eine Stadt, von der Nietzsche behauptete, es sei die einzige große Stadt, die ihm gefalle.

Plätze, Arkaden (18 km), Monumente, Kunst (40 Museen), Grünflächen, Cafés, Restaurants, Handwerk und Ausstellungen, Kulturelle Veranstaltungen...., Nachtleben, Musik (Juli Jazzfestspiele), Live Sessions, Café-Kultur, Mode und Design, Antiquitäten (hinter Porta Palazzo liegt das Balôn, die Zone der Turiner Trödler) der größte Markt unter freiem Himmel Europas, Paläste und Schlösser, das Turiner Grabtuch - eine Entdeckung!

Alessandria

Die Stadt Alessandria liegt ganz im Süden des Piemonts und ist eine richtig gemütliche und unkomplizierte Stadt zum Shoppen. mehr...

Dreimal die Woche gibt es dort einen Wochenmarkt, zum Teil auch Trödelmärkte und irgendwie ist dort immer reges Treiben. Zu den allzeit zugänglichsten Sehenswürdigkeiten gehören die Piazza della Libertá, der zentrale Platz, an dem sich einige der bedeutendsten Gebäude Alessandrias befinden; an der Südseite der Palazzo Rosso, das rote Rathausgebäude der Stadt sowie der Palazzo Ghilini (1732), ein typisches Beispiel der piemontesischen Barockarchitektur.

Außerdem ist Alessandria ja die Hauptstadt der Hüte – Dank Borsalino. Die Borsalino – Klassiker zu entsprechenden Preisen gibt es im Stammgeschäft auf der Corsa Roma; die Fabrik allerdings ist an den Stadtrand gezogen. Im Palazzo Borsalino in der Via Cavour 84 befindet sich heute das Museo de Capello (Hutmuseum) mit über 5000 Exemplaren aus fast 150 Jahren Firmengeschichte.

Genua

In der langen Geschichte Genuas haben der Hafen und das Meer immer die Hauptrolle gespielt. mehr...

Aber obwohl Genua immer noch Italiens wichtigste Hafenstadt ist, ist es auch für seinen Reichtum an Kunstschätzen und für seine vielen Museen bekannt.

Zwischen dem Meer und dem Apenninengebirge gelegen, zieht sich die Stadt auf einem schmalen Küstenstreifen über 30km an der italienischen Riviera entlang. Es ist eng in der Stadt, weiträumige Plätze sind selten im Zentrum, verwinkelte Gässchen gibt es dagegen überall. Die Wohnhäuser sind in der Regel 7-8 Stockwerke hoch und selbst die Prachtstraße Genuas, die "Via Garibaldi" ist gerade mal 7,5 m breit und die dort zu bewundernden herrlichen Renaissancepaläste leiden etwas unter dieser Enge.

Genua hat in den letzten 20 Jahren einen tiefgreifenden Wandel durchlebt, den man am besten am "Porto Antico", dem alten Hafen erkennen kann. Früher Zentrum der Wirtschaft und des Handels ist er heute ein touristischer Hafen für hunderte von Booten und Yachten und ein Kulturzentrum, der mit dem Aquarium und anderen Museen zu einem der Hauptanziehungspunkte des Tourismus in Nordwestitalien geworden ist. Im Jahr 1992, zum 500. Jubiläum der Entdeckung von Amerika durch den in Genua geborenen Christoph Kolumbus, gab es hier die Weltausstellung Expo'92 und 2004 war Genua Kulturhauptstadt Europas.